Nachdem eigentlich ziemlich alle sagen, dass die Südinsel viel schöner ist, waren wir super positiv überrascht von der Nordinsel - und der ein oder andere Tag länger wäre nicht schlecht gewesen. Jedenfalls haben wir in unseren letzten beiden Neuseelandwochen nochmals richtig viel erlebt und die Zeit in vollen Zügen genossen - Windy Wellington, Tongariro Nationalpark, Rotorua, Coromandel und natürlich Auckland. Leider haben wir es zeitlich nicht mehr hinbekommen von Auckland weiter gen Norden zu fahren - aber das kommt dann einfach beim nächsten Neuseelandurlaub :)
Wellington war mal wieder eine richtig schöne Stadt - und man hatte aufgrund der Größe, Skyline usw. auch mal wieder das Gefühl wirklich in einer Stadt zu sein. Haben wir dann auch gleich mal für einen Shoppingtag genutzt :) Außerdem gab es hier die Dusche mit dem absolut besten Ausblick: rechts Strand - links Skyline von Wellington. Einfach gigantisch... da nimmt man dann auch das -10 Grad kalte Wasser gerne in Kauf.

Von Wellington ging es weiter Richtung Tongariro Nationalpark - einer riesigen Vulkanlandschaft mit einer der schönsten Ein-Tageswanderungen der Welt: dem Tongariro Crossing. Wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Allerdings haben wir von der angeblich so schönen Strecke relativ wenig gesehen, nachdem das Wetter ziemlich schlecht wurde: es hat in Strömen gepisst und zusätzlich wehte ein ziemlich kalter Wind >>> gefühlte Minus 50 Grad. Naja, eine Erfahrung war es allemal & wenn man kurzzeitig mal weiter als 30 Meter sehen konnte, konnte man erahnen, dass es normalerweise wirklich eine schöne Strecke ist.




In Coromandel gabs nochmal richtig schöne Strände und alleine da, hätte man es locker 2 Wochen aushalten können. Einer der schönsten Strände, die ich bis jetzt gesehen habe, war Cathedral Cove. Lustig war auch der Hot Water Beach: sobald Ebbe ist fangen alle wild sich im Sand einen privaten Pool zu graben. Das Wasser hat dann wirklich Badewannentemperatur. Gräbt man an den falschen Stellen ist das Wasser entweder kalt oder aber so heiß, dass man sich nicht reinlegen kann.






Nach 7.557,4 km, 1.345.923 Schafen, 58 Nächten, 1kg Nutella, 723 Kiwis, 567 Äpfeln mussten wir uns dann leider von Neuseeland verabschieden. Aber nachdem wir beide wussten, dass wir früher oder später wiederkommen, fiel der Abschied nicht ganz so schwer :) Cya NZ!



